Mobilität für die Zukunft gestalten
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Seit dem Frühjahr 2026 befasst sich die Stadt Erfurt intensiv mit dem Umfeld des Bahnhofs in Stotternheim. Der geplante Umbau der Gleise und des Haltepunktes eröffnet dabei verschiedene Möglichkeiten für Veränderungen.
Ein „Teilräumliches Entwicklungskonzept“ soll zeigen, wie der Bahnhof künftig bestmöglich in den Ortsteil und die Seenlandschaft eingebunden werden kann. Das Planungsbüro UmbauStadt aus Weimar erarbeitet dieses Konzept und wird bei verkehrsplanerischen Fragen durch die yverkehrsplanung GmbH unterstützt.
Gemeinsam stehen die Planungsbüros mit verschiedenen Projektbeteiligten in Kontakt. Dazu gehören Unternehmen sowie Ämter der Stadt, des Landkreises und des Freistaats. Ziel ist es, alle laufenden und anstehenden Entwicklungen im Bereich zu koordinieren. So soll eine gemeinsame Vision für den Standort entstehen.
Die Planungswerkstatt stellt den aktuellen Kenntnisstand und die daraus entwickelten Varianten vor. Dazu lädt die Stadt Erfurt Bürgerinnen und Bürger aus Stotternheim sowie alle weiteren Interessierten ein. Die Veranstaltung findet am 07. September 2026 im Restaurant Tartufo statt. Der Veranstaltungsort befindet sich im Deutschen Haus, Erfurter Landstraße 89 in Stotternheim.
Die Planungswerkstatt ist von 16.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Sie können sich vor Ort über die Entwicklungen rund um den Bahnhof Stotternheim informieren und Ihre Ideen und Anregungen einbringen.
Bildquelle: Umbaustadt

Die yverkehrsplanung GmbH bearbeitet das Verkehrsmodell der Landeshauptstadt Erfurt. Für eine realistische Analyse der Stadt-Umland-Verflechtungen umfasst das multimodale Verkehrsmodell neben dem Stadtgebiet auch die angrenzenden Landkreise. Mit rund 1.000 Verkehrsbezirken bildet das Modell den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr sowie weitere Verkehrsträger detailliert ab.
Ein besonderer Vorteil des Verkehrsmodells der Landeshauptstadt Erfurt ist die stundenfeine Modellierung von Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage. Dadurch lassen sich zeitliche Schwankungen im Verkehrsaufkommen realitätsnah simulieren. Zusätzlich können Verkehrsströme für Samstage und Sonntage separat analysiert werden, um unterschiedliche Mobilitätsmuster zuverlässig abzubilden.
Über eine bidirektionale Schnittstelle ist das Verkehrsmodell direkt mit dem Verkehrslagesystem der Stadt Erfurt verbunden. Dynamische Abbiegewiderstände werden automatisch in das Modell übernommen, während das Modell stundenfeine Nachfragematrizen für die Berechnung und Bewertung der aktuellen Verkehrslage bereitstellt. Diese enge Verknüpfung unterstützt eine moderne, datenbasierte Verkehrssteuerung und Verkehrsplanung.
Mit der Fertigstellung des Analysemodells wurde ein wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht. Aktuell arbeitet die yverkehrsplanung GmbH an der Entwicklung des Prognosemodells 2035, das zukünftige Verkehrsströme und Mobilitätsentwicklungen in Erfurt und dem Umland abbildet. Das Prognosemodell schafft die Grundlage für nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen und eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung.

Mit der erfolgreichen Abschlusspräsentation des Forschungsprojekts Parking Space Insights (PSI) fand ein zweijähriges Entwicklungsprojekt seinen offiziellen Abschluss. Mehr als 50 interessierte Vertreter aus öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft und Privatwirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Viele der Gäste hatten sich bereits während der Projektlaufzeit als Stakeholder eingebracht und durch ihre fachlichen Impulse wesentlich zum Projekterfolg beigetragen.
Gemeinsam mit unserem Auftraggeber sowie den Konsortialpartnern TU Graz, Prisma Solutions EDV-Dienstleistungen GmbH und Okari GmbH konnten wir innovative Ansätze für ein österreichweites Monitoring von Parkraumdaten entwickeln. Die enge und konstruktive Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten war ein Faktor für den erfolgreichen Abschluss des Projekts. Die entwickelten Ansätze ermöglichen praxisnahe Ergebnisse für das zukünftige Parkraummonitoring und die datenbasierte Mobilitätsplanung.
Im Rahmen der Abschlusspräsentation wurden die entwickelte Datenplattform, die Hochrechnungsmethodik sowie Empfehlungen für einen langfristigen Betrieb vorgestellt. Unser besonderer Dank gilt dem Auftraggeber für das entgegengebrachte Vertrauen und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Wir freuen uns, wenn die Projektergebnisse von PSI nun als fundierte Grundlage dienen und erfolgreich weiterentwickelt sowie in zukünftige Anwendungen überführt werden.
Weitere Details zu den Projektergebnissen finden Sie in unseren Referenzen sowie im offiziellen Studienbericht.









